Archive for the ‘Sport’ Category

HSV gegen NEC

Januar 6, 2009

Schöne Analyse des Guardian zum HSV-Gegner NEC Nijmegen im UEFA-Cup im Februar 2009: no-name Team mit Mannschaftsgeist, sehr kompakt und kontrolliert offensiv. Das verspricht spannend, aber machbar zu werden.

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Ajax, Real und Huntelaar

Dezember 8, 2008

Sehr schöner Artikel im Guardian zum Transfer von Ajax-Stürmer Huntelaar zu Real Madfrid.  Schon bitter, wenn man sieht wie mächtig die großen Vereine aus den großen Ligen geworden sind, die gerade die niederländische Eredivisie leer kaufen. aber bei den Transfermethoden sind die kleinen ligen auch nicht ohne, wie man ironischerweise an Ajax und dem FC Groningen sehen kann.

Hans van der Meer: Hollandse Velden

Juni 24, 2008

Und weil ich gerade dabei bin, hier noch ein Buchtipp zum holländischen Fußball: Hollandse Velden und European Fields des holländischen Fotografen Hans van der Meer. Ein sehr ansehnlicher Bildband mit fast schon klassischen Fotos über den Fußball an der Basis in Holland (in der europäischen Fassung gibt es Fotos aus ganz Europa). Mein Lieblingsjournalist Simon Kuper von der Financial Times schreibt prägnante Texte dazu. Schön und stimmungsvoll.

Brilliant Orange: The Neurotic Genius of Dutch Football

Juni 23, 2008

Weil es so lesenswert ist, hier der Hinweis auf David Winners: „Brilliant Orange: The Neurotic Genius of Dutch Football“, ohne Frage eines der lesenswertesten Fußballbücher überhaupt. Humorvoll, subjektiv, kenntnisreich, gut recherchiert, inside und mit dem Blick eines Outsiders geschrieben, der seine Sympathien für den guten, totalen Fußball nicht verhehlt. Ein Klassiker.

Das Fußball-Drama der Niederlande

Juni 22, 2008

Die Niederlande sind ein schönes Land, die meisten Holländer nette Menschen und ich ein Freund von Ajax Amsterdam und der Elftal, der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft. Das vorweg.

Wie kann eine Mannschaft mit Spielern wie Sneijder, van Bronckhorst, Robben, van der Vaart, van Nistelrooy, Huntelaar und Heitinga gegen eine gut aufspielende, aber nicht überwältigende russische Mannschaft so untergehen? Auch einen Tag nach dem Spiel ist mir das unbegreiflich. Respekt vor Boulahrouz, dass er trotz seiner Situation gespielt hat, aber seine Mannschaft hätte ihn ersetzen können müssen. Statt dessen gab es nach drei herausragenden Spielen einen Einbruch, der die Niederländer wieder einmal zu einer schön spielenden, aber wenig effektiven Mannschaft hat werden lassen. Vielleicht ist die von David Winner in seinem wundervollen Buch „Brilliant Orange: The Neurotic Genius of Dutch Football“ vertretene These, dass niederländischer Fussball fürs Gewinnen zu komplex und schönheitsorientiert ist, nicht ganz verkehrt. Sehr schade, den ich hatte mich auf ein Endspiel mit den Niederländern gefreut. Das hätten dann aber hoffentlich die Deutschen gewonnen. Wieder zwei bis vier Jahre warten.      

 

Finale

Mai 22, 2008

Was für ein Champions-League-Finale gestern, Manchester hat zum Glück doch noch gewonnen. Aber Chelsea war nahe dran sich den Sieg zu verdienen. Christiano Ronaldo war der entscheidend. Erst der Winner, dann unsichtbar, dann fast der tragische Verlierer und am Ende doch der Sieger.  Übrig bleiben Tränen von John Terry und Ballack und ein vor Spannung sich fast übergebender Milliardär (die kann man nicht einfach kaufen). Und natürlich das Gesicht von Sir Alex.

Zwei Fragen bleiben offen: wann sehen wir Arsenal als Gewinner der Champions League? Und wann endlich, endlich den HSV?

Es müssen schon zwei englische Klubs beteiligt sein (es also einen englischen Sieger geben), damit sich der Engländer an einem Elfmeterschießen erwärmen kann.

Nachtrag mit einem Zitat aus dem Indirekten Freistoss: „Es müssen schon zwei englische Klubs beteiligt sein (es also einen englischen Sieger geben), damit sich der Engländer an einem Elfmeterschießen erwärmen kann.“

Tod durch unsicheres Pinkeln

März 18, 2008

Die Segelsaison wird bald eröffnet – endlich! Aber damit kommen natürlich auch die wenigen negativen Seiten dieses wunderschönen Sports wieder hervor. Das Flensburger Tageblatt widmet sich heute einem der dunkelsten Kapitel: dem Tod von (männlichen) Seglern durch das Urinieren über Bord ohne Sicherung.

Jedes Jahr kostet die Unvorsichtigkeit anscheinend mehrere Segler das Leben, weil sie sich an Bord nicht festmachen oder festhalten. Aber die Rettung sind wieder mal die Frauen, die diese Form der Erleichterung in der Regel unterbinden.

Trotzdem Männer, entweder die Bordtoilette verwenden oder der Goldenen Regel der Wasserschutzpolizei folgen: „Eine Hand fürs Schiff und eine Hand für sich.“

Die NZZ hat keinen Grabspruch für Murakami

März 12, 2008

Positiver Artikel in der heutigen NZZ über das Lauf-Buch von Haruki Murakami, das hier ja auch schon Thema war. Aber die von mir gelobte Grabinschift fehlt leider in der Online-Fassung der Rezension, so dass der Artikel etwas abrupt endet…

Haruki Murakami: Kein Geher

März 1, 2008

Haruki Murakami ist einer meiner Lieblingsautoren und Laufen ist eine meiner liebsten Beschäftigungen. Trotzdem oder gerade deshalb war ich skeptisch, als ich las, dass er einen Essay über das Laufen geschrieben hat. Die gute Rezension in der gestrigen SZ brachte mich wenigstens dazu, in die nächste norddeutsche Buchhandlung zu gehen und das Buch zu kaufen. Der Eindruck nach den ersten 40 Seiten ist durchweg positiv. Konzise und mit Gefühl, aber ohne die unter Läufern übliche Sentimentalität geschrieben.Der wohl beeindruckendste Teil des Essays findet sich schon im Klappentext: „Haruki Murakami 1949-20**, Schriftsteller (und Läufer) – Zumindest ist er nie gegangen. “ Wie schön gesagt. Daraufhin bin ich erst einmal zehn Kilometer am Strand gelaufen, während das Sturmtief auf der Halbinsel tobte.

Neiiiiin

Februar 27, 2008

Warum nur musste der HSV gegen diesen Retortenverein verlieren? Trotz des Traumtores von Rafael, das die Klasse eines Raffael hatte? Wieder eine Titelhoffnung wieder und Huub verlässt uns mit Rafael bald…