Merkel und Schröder, Russland und Georgien

Ein bemerkenswertes Interview mit dem ehemaligen außenpolitischen Berater von Helmut Kohl, Horst Teltschik, in der taz, in dem er sich dafür einsetzt, endlich Alt-Kanzler Schröder mit seinen exzellenten Beziehungen zur russischen Politik einzusetzen, um in der Georgien-Krise besser vermitteln zu können. Für Parteipolitik sei kein Platz.

Recht hat er. Dumm nur, dass Schröder Gazprom-Lobbyist wurde, statt ein deutsch-russisches Forum oder einen Think-Tank zu etablieren. Das fehlt leider auch weiterhin.  Damit hätte er zum Staatsmann der ersten Klasse werden können. So bleibt nur Helmut Schmidt in dieser Rolle, aber nach seinem Interview in der Zeit scheint joschka Fischer dafür bereit zu sein.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: