Schwedens Liquidität und die politische Ökonomie

Der schwedische Banksektor steht vor erheblichen Risiken wie der Internationale Währungsfonds berichtet. Zwar läuft die schwedische Wirtschaft weiterhin robust, aber durch das starke schwedische Engagement im von der internationalen Finanzkrise besonders betroffenen Baltikum vor Risiken.

Die FAZ hat am Montag (leider online nicht verfügbar) in einem großen Artikel die schwedische Wirtschaft in der Tiefe analysiert. Die Wachstumsrisiken sind zwar erheblich, aber trotzdem scheint anders als in Dänemark eine weiche Landung mit einem Wirtschaftswachstum von knapp 2% möglich. Schweden hat durch seinen Haushaltsüberschuss von gut 3% auch die Möglichkeit, die Konjunktur zu stimulieren.

Spannend wird es wie die jetzige bürgerliche Regierung auf den erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit, den Druck auf den Haushalt und den weiterhin bestehende Wunsch nach einem umfassenden Wohlfahrtsstaat reagiert, bevor das Land 2010 wählt. Finanzminister Borg hat schon angedeutet, dass die Zeit der Reformen vorbei sein könnte. Politisch könnte sich das auch wegen der derzeitigen Schwäche der Sozialdemokraten auszahlen.  Es ist akllerdings auch klar, dass die Bürgerlichen das Land wirtschaftlich weiter liberalisieren wollen und aufgeschoben nicht aufgehoben ist.

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