Bücherklau als Trendmonitor

Die Süddeutsche Zeitung hat heute den Bücherklau als Trendmonitor entdeckt. Faustregel: Je häufiger Bücher auf Buchmessen geklaut werden, desto besser werden sie sich verkaufen. Interessante Schlussfolgerung. Es scheint so als wäre das Buchmessen-Publikum nicht so anders als das Publikum auf Tourismus- oder andern Fachmessen. Was jetzt so verwunderlich auch nicht, das Gutmenschentum der Leser ist ja eher Image als Realität.

Für mich gilt: Nein zum Bücherklau, nein zur Bereicherung auf Messen! Leute, das macht das Leben nur voller, nicht schöner.

Oder wie die Süddeutsche eine Klosterinschrift aus Barcelona zitiert: „“Wer Bücher stiehlt, in dessen Hand soll sich das Buch in eine reißende Schlange verwandeln. Laut schreiend soll er um Gnade winseln, und seine Qualen sollen nicht gelindert werden, bis er in Verwesung übergeht. Mögen Bücherwürmer seine Eingeweide essen, und wenn er endlich zu seiner letzten Strafe geht, mögen die Flammen der Hölle ihn auf ewig verschlingen.“

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Eine Antwort to “Bücherklau als Trendmonitor”

  1. neckarwiese Says:

    Wahrscheinlich gibt es das Problem seit es Bücher in Papier oder Rollenform gab. Bei den Steintafeln wird es eher marginal gewesen sein.

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