Quasi im Vorbeigehen und lässig wie sie es nur selten ist, erledigt die NZZ heute Charlotte Roche. Der Artikel suggeriert nicht nur, dass sie ihren Viva-Job wegen Papa bekommen hat und trotz der Hochzeit mit einem einflussreichen Produzenten keine Sendung mehr bekommt, er vernichtet ihr (im Übrigen schlechtes und nicht lesenswertes, das war es aber auch schon vor dem Hype) Buch in wenigen Sätzen. Schönster Satz: „Deutschlands Kulturprovinz hat wieder einmal einen Superstar gefunden.“
Schlagworte: buch, charlotte, fecuhtgebiete, nzz, rezension, roche, skandal, verriss
April 7, 2008 um 7:52 |
Wenn ich den NZZ Artikel lese, lag ich also mit meinem Urteil garnicht so falsch….
August 13, 2008 um 11:56 |
Man sollte das Buch doch selbst gelesen haben und sich seine eigene Meinung bilden. Aber alle zetern immer über Dinge und wenn man dann fragt ob sie es denn gelesen oder selbst mal nachrecherchiert haben, dann herrscht Stille. Manche Menschen müssen halt immer alles glauben was in Zeitungen steht, die sagen ja alle nur „die“ Wahrheit…
Was das Thema übertirbene Darstellung von Antihygiene angeht, hm, was Übertreibungen angeht, da kennt sich ja die Presse bestens aus… Wenns die Auflage steigert…